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Dieses bekannte Modell des frühen Hetzers von Dragon wurde durch Laufräder, Spannrad und Kanonenblende von Eduard, Metallketten von Friul Model, einem Rohr von Jordi Rubio und einen Ätzteilsatz von Aber ergänzt. Die recht geringe Zahl und hohe Passgenauigkeit der Bauteile des Basisbausatzes und die gut Kompatibilität der Ätzteile und des Rohres ermöglichen in recht kurzer Zeit ein gut detailliertes Fahrzeug zu bauen.
Lackiert wurde der Jagdpanzer mit Hobby Color Acrylfarben von Gunze. Als Grundfarbe habe ich ein Gemisch aus Sandgelb und Khakibraun aufgesprüht und diese mit unregelmäßigen, recht großflächigen, schokoladebraunen und olivgrünen Flecken teilweise übermalt. Für die kleinen gelben und grünen Punkte habe ich durchsichtiges Verpackungsmaterial mit einem dünnen Bohrer perforiert und durch die kleinen Löcher mit der Spritzpistole die jeweilige Farbe auf das Modell gesprüht.
Die Ketten wurden nach dem Zusammenbau mit einer Mischung aus rotbrauner und schwarzer Farbe bemahlt und anschließend leicht Stahlfarben trockengebürstet. Gealtert und Verschmutzt wurde auf die übliche Weise mit Ölfarbe, Farbpigmenten, Metallfarbe und weichem Bleistift.
Dieses Modell stammt von Italeri und wurde durch zwei Eduard Ätzteilsätze, Metallketten von Friulmodel und einem Alurohr von Jordi Rubio ergänzt. Gebaut ist das Basismodell recht rasch und auch die Metallteile und Ketten lassen sich problemlos montieren. Die Lackierung an und für sich (mit Tamiyafarben wüstengelb, hellblau und dunkelgrün) war, trotz der recht aufwendigen Abklebearbeiten, um ein scharfkantiges Muster zu erhalten, in einem erträglichen Zeitraum erledigt.
Wogegen die Beschaffung von aussagekräftigem Bildmaterial und nachvollziehbaren Farbangaben unverhältnismäßig viel Zeit in Anspruch genommen hat. Nachdem die drei Tarnfarben aufgespritzt waren, wurde das ganze Fahrzeug mit stark verdünnter olivebrauner‑, ockergelber‑, weißer‑, rotbrauner- und schwarzer Ölfarbe gealtert und mit den aufgehellten Grundfarben trockengebürstet. Anschließend werden die rostbraun gespritzten und stahlfarben trockengemalten Ketten montiert.
Zum Abschluss habe ich die Unterwanne mit Fahrwerk und Kettenabdeckblechen noch etwas mit Farbpigmentpulver von CMK verstaubt und mit mattem Klarlack fixiert.
Dieses kleine Fahrzeug wurde zum größten Teil aus Metallteilen von Aber (Fahrerabteil, Geschützblattform, Schutzschild und Rohr der Pak, sowie eine menge Kleinteile), dem Fahrgestell von Italeri, Teilen der Kanone von Tamiya, Ketten von Friulmodel, einem leider fast nicht mehr sichtbaren Motor von Real Model und Bordwänden aus Sperrholz zusammengebaut.
Die Passgenauigkeit der zum Teil recht komplexen und kompliziert aussehenden Ätzteile, auch zu den Plastikkomponenten ist nahezu perfekt und erlaubt wieder Erwarten einen raschen Baufortschritt. Einzig der Bauplan von Aber erfordert etwas mehr Konzentration um den oft ziemlich verschlungenen Positionierungspfeilen folgen zu können. Einziges wirkliches Manko an den Teilen dieses Projekts sind die Zahnräder des Italeri Fahrgestells. Diese vier Räder sollte man, wenn auch in keiner Anleitung darauf hingewiesen wird, mit Messer und Feile in eine etwas originalgetreuere Form bringen.
Bemalung (Tamiya dunkelgelb und dunkelgrün) und Markierung (Schablonen von Eduard) an meinem Fahrzeug sind reine Fiktion da ich außer eines uni gelben US-Beutefahrzeugs keine brauchbaren zeitgenössischen Fotos gefunden habe. Die Ketten habe ich graubraun gespritzt, mit stark verdünnter rostbrauner Ölfarbe gewaschen und abschließend mit Metallfarbe trockengebürstet. Letztendlich wurde der kleine Panzerjäger mit Ölfarben und Farbpigmenten in verschiedenen Brauntönen gealtert und verschmutzt.
Der Bausatz präsentierte sich in gewohnt ausgezeichneter Tamiya-Qualität. Das einzige Problem war der Decalbogen, der Trägerfilm war sehr dick, auch wenn die Druckqualität als sehr gut zu bewerten war. Da mir auch ein Hasegawa-Bausatz mit Aeromaster-Decalbogen zur Verfügung stand, fand ich schnell einen guten Ersatz. Der Zusammenbau bereitete keine Probleme. Das Cockpit wäre schon aus der Schachtel gebaut sehr ansprechend detailliert, mit Hilfe des Spitfire-Datafiles von SAM fügte ich aber doch weitere Kleinigkeiten hinzu, die abgesehen von den Gurten von Eduard Eigenbauten sind. So entstand z.B. die Gurtspannvorrichtung aus Drähten und Plastikstücken.
Vor dem Zusammenkleben der Rumpfhälften schnitt ich die Befestigungsstellen der Auspuffrohre aus, um den späteren Einbau des wunderschönen, aber doch nicht so einfach zu montierenden Moskit-Auspuffs zu ermöglichen. Nach dem Verkleben des Rumpfes und dem Einsetzen des Cockpits wurden die Flügel und die Leitwerke aufgeklebt. Verspachteln musste ich nichts, das sorgfältige Verschleifen der Klebenähte war ausreichend. Als Fleißaufgabe schnitt ich die Positionslichter an den Flügelspitzen aus und fertigte sie aus durchsichtigem Plastikmaterial. Nach dem Einkleben wurden sie zurechtgeschliffen, poliert, bemalt und maskiert.
Als erster Schritt der Bemalung lackierte ich die Flügelvorderkanten mit Gelb und das Rumpfband mit Sky. Nach entsprechender Maskierung dieser Bereiche und der Cockpithaube erfolgte zuerst das Vorschattieren, dann die standard RAF Dark Green/Ocean Grey/Medium Seagrey-Tarnbemalung. Die Farben mischte ich aus den jeweiligen Gunze-Grundfarbe. Die Tarnung wurde scharfkantig aufgetragen, mit Hilfe von aus Tamiya-Band ausgeschnittenen Schablonen. Ich versuchte die Farben nicht gleichmäßig aufzusprühen, um dem Modell ein verwittertes Aussehen zu verleihen. Danach trug ich mit Pinsel eine Schicht Future auf und nach dem Trocknen versah ich das Modell mit Markierungen. Nach anschließendem Lackieren mit Mattlack klebte ich noch die Kleinteile (Fahrwerk, Propeller, Antenne, Auspuff, etc.) auf.
Das Modell stellt ein Flugzeug des 401. Geschwaders dar, geflogen im Juli 1943 vom Kanadier F/O Jack Sheppard.
Dieser Bausatz stammt von MR-Models und besteht mit Ausnahme einiger Metall-Kleinteile aus Gießharz. Bei meinem Modell mussten die beiden vorderen Kotflügel und zwei Türen neu angefertigt werden, was aber anhand einiger guter Bilder aus einem Heft über die Gebirgsdivision Prinz Eugen nicht allzu schwierig war. Diverse Spalten zwischen Ober- und Unterwanne habe ich mit Evergreen Streifchen und etwas Spachtelmasse verschlossen. Alle anderen Komponenten dieses Fahrzeugs ließen sich recht problemlos verarbeiten.
Bei der Auswahl und Anbringung des Zubehörs orientierte ich mich an den bereits erwähnten Bildern. Neu angefertigt habe ich nur das Gehäuse eines Scheinwerfers da dieser mit offener Frontabdeckung dargestellt werden sollte, zwei Holzrahmen mit Gurten für die Reservekanister und die Befestigungen für das Werkzeug. Lackiert wurde der ganze Wagen in „German Grey” von Tamiya mit ein paar Aufhellungen in der selben Farbe allerdings mit etwas „Deck Tan“ abgetönt. Über diesen Grundanstrich wurde stark verdünnte Ölfarbe in verschiedenen Brauntönen und an unterschiedlichen Stellen aufgetragen.
Bei der Markierung mit Hilfe geätzter Schablonen von Eduard stand mir ein Fahrzeug aus obigem Buch Modell. Abschließend wurde der ganze Daimler noch mit etwas Farbpulver von CMK in den Farben „light Earth“ und „sandy Dust“ verstaubt.
Dieser Umbausatz von Royal Model besteht aus einer Resin Oberwanne, fotogeätzten Kettenabdeckungen und einem Kran aus Weißmetall (leider ohne Flaschenzug). Als Basismodell sollte der Porsche Tiger von Italeri verwendet werden. Da ich dieses Fahrzeug aber nicht auftreiben konnte, musste ein alter „Ferdinand“ derselben Marke herhalten dessen Fahrgestell nach einigen Beschneidungen auch passte. Alle anderen Teile incl. der Ketten von Friul ließen sich problemlos verarbeiten.
In Eigenregie habe ich noch eine Halterung für das Krangestänge in Ruhestellung, einen geöffneten Ferdinand-typischen Werkzeugkasten samt Werkzeug und den fehlenden Flaschenzug angefertigt. Bemalt wurde das Fahrzeug dunkelgelb mit unregelmäßigen eher verwaschenen Flecken in rotbraun und olivgrün. Darüber habe ich stark verdünnte Ölfarbe in verschiedenen dunklen Brauntönen gepinselt. Die Ketten wurden mit einer Mischung aus schwarz und erdbraun lackiert und mit Stahlfarbe trockengebürstet.
Abschließend habe ich das Laufwerk samt Ketten mittels Airbrush mit in Spiritus aufgelöstem braunen Farbpulver überzogen.