Modellbau Paul Vienna

Der Spezialist für Modellbau in Wien

Hetzer früh

Maß­stab: 1/35
Bau­satz: Dra­gon
Zube­hör: Edu­ard, Friul,…

gebaut von: Ger­hard Strobl

Die­ses bekannte Modell des frü­hen Het­zers von Dra­gon wurde durch Lauf­rä­der, Spann­rad und Kano­nen­blende von Edu­ard, Metall­ket­ten von Friul Model, einem Rohr von Jordi Rubio und einen Ätz­teil­satz von Aber ergänzt. Die recht geringe Zahl und hohe Pass­ge­nau­ig­keit der Bau­teile des Basis­bau­sat­zes und die gut Kom­pa­ti­bi­li­tät der Ätz­teile und des Roh­res ermög­li­chen in recht kur­zer Zeit ein gut detail­lier­tes Fahr­zeug zu bauen.

Lackiert wurde der Jagd­pan­zer mit Hobby Color Acryl­far­ben von Gunze. Als Grund­farbe habe ich ein Gemisch aus Sand­gelb und Kha­ki­braun auf­ge­sprüht und diese mit unre­gel­mä­ßi­gen, recht groß­flä­chi­gen, scho­ko­la­de­brau­nen und oliv­grü­nen Fle­cken teil­weise über­malt. Für die klei­nen gel­ben und grü­nen Punkte habe ich durch­sich­ti­ges Ver­pa­ckungs­ma­te­rial mit einem dün­nen Boh­rer per­fo­riert und durch die klei­nen Löcher mit der Spritz­pis­tole die jewei­lige Farbe auf das Modell gesprüht.

Die Ket­ten wur­den nach dem Zusam­men­bau mit einer Mischung aus rot­brau­ner und schwar­zer Farbe bemahlt und anschlie­ßend leicht Stahl­far­ben tro­cken­ge­bürs­tet. Geal­tert und Ver­schmutzt wurde auf die übli­che Weise mit Ölfarbe, Farb­pig­men­ten, Metall­farbe und wei­chem Bleistift.

Crusader Mk.I

Maß­stab: 1/35
Bau­satz: Ita­leri
Zube­hör: Edu­ard, Friul,…

gebaut von: Ger­hard Strobl

Die­ses Modell stammt von Ita­leri und wurde durch zwei Edu­ard Ätz­teil­sätze, Metall­ket­ten von Friu­l­mo­del und einem Alu­rohr von Jordi Rubio ergänzt. Gebaut ist das Basis­mo­dell recht rasch und auch die Metall­teile und Ket­ten las­sen sich pro­blem­los mon­tie­ren. Die Lackie­rung an und für sich (mit Tami­ya­far­ben wüs­ten­gelb, hell­blau und dun­kel­grün) war, trotz der recht auf­wen­di­gen Abkle­be­ar­bei­ten, um ein scharf­kan­ti­ges Mus­ter zu erhal­ten, in einem erträg­li­chen Zeit­raum erledigt.

Woge­gen die Beschaf­fung von aus­sa­ge­kräf­ti­gem Bild­ma­te­rial und nach­voll­zieh­ba­ren Farb­an­ga­ben unver­hält­nis­mä­ßig viel Zeit in Anspruch genom­men hat. Nach­dem die drei Tarn­far­ben auf­ge­spritzt waren, wurde das ganze Fahr­zeug mit stark ver­dünn­ter olivebrauner‑, ockergelber‑, weißer‑, rot­brau­ner- und schwar­zer Ölfarbe geal­tert und mit den auf­ge­hell­ten Grund­far­ben tro­cken­ge­bürs­tet. Anschlie­ßend wer­den die rost­braun gespritz­ten und stahl­far­ben tro­cken­ge­mal­ten Ket­ten montiert.

Zum Abschluss habe ich die Unter­wanne mit Fahr­werk und Ket­ten­ab­deck­ble­chen noch etwas mit Farb­pig­ment­pul­ver von CMK ver­staubt und mit mat­tem Klar­lack fixiert.

STEYR RSO +7,5 cm Pak/40

Maß­stab: 1/35
Bau­satz: Ita­leri, Tamiya
Zube­hör: Aber, Friul,…

gebaut von: Ger­hard Strobl

Die­ses kleine Fahr­zeug wurde zum größ­ten Teil aus Metall­tei­len von Aber (Fah­rer­ab­teil, Geschütz­blatt­form, Schutz­schild und Rohr der Pak, sowie eine menge Klein­teile), dem Fahr­ge­stell von Ita­leri, Tei­len der Kanone von Tamiya, Ket­ten von Friu­l­mo­del, einem lei­der fast nicht mehr sicht­ba­ren Motor von Real Model und Bord­wän­den aus Sperr­holz zusammengebaut.

Die Pass­ge­nau­ig­keit der zum Teil recht kom­ple­xen und kom­pli­ziert aus­se­hen­den Ätz­teile, auch zu den Plas­tik­kom­po­nen­ten ist nahezu per­fekt und erlaubt wie­der Erwar­ten einen raschen Bau­fort­schritt. Ein­zig der Bau­plan von Aber erfor­dert etwas mehr Kon­zen­tra­tion um den oft ziem­lich ver­schlun­ge­nen Posi­tio­nie­rungs­pfei­len fol­gen zu kön­nen. Ein­zi­ges wirk­li­ches Manko an den Tei­len die­ses Pro­jekts sind die Zahn­rä­der des Ita­leri Fahr­ge­stells. Diese vier Räder sollte man, wenn auch in kei­ner Anlei­tung dar­auf hin­ge­wie­sen wird, mit Mes­ser und Feile in eine etwas ori­gi­nal­ge­treuere Form bringen.

Bema­lung (Tamiya dun­kel­gelb und dun­kel­grün) und Mar­kie­rung (Scha­blo­nen von Edu­ard) an mei­nem Fahr­zeug sind reine Fik­tion da ich außer eines uni gel­ben US-Beu­te­fahr­zeugs keine brauch­ba­ren zeit­ge­nös­si­schen Fotos gefun­den habe. Die Ket­ten habe ich grau­braun gespritzt, mit stark ver­dünn­ter rost­brau­ner Ölfarbe gewa­schen und abschlie­ßend mit Metall­farbe tro­cken­ge­bürs­tet. Letzt­end­lich wurde der kleine Pan­zer­jä­ger mit Ölfar­ben und Farb­pig­men­ten in ver­schie­de­nen Braun­tö­nen geal­tert und verschmutzt.

SPITFIRE Mk. Vb

Maß­stab: 1/48
Bau­satz: Tamiya, Hase­gawa
Zube­hör: Edu­ard-Sitz­gurte, Moskit-Auspuff

gebaut von:
Ist­van “Ste­fan” Majercsak

Der Bau­satz prä­sen­tierte sich in gewohnt aus­ge­zeich­ne­ter Tamiya-Qua­li­tät. Das ein­zige Pro­blem war der Decal­bo­gen, der Trä­ger­film war sehr dick, auch wenn die Druck­qua­li­tät als sehr gut zu bewer­ten war. Da mir auch ein Hase­gawa-Bau­satz mit Aero­mas­ter-Decal­bo­gen zur Ver­fü­gung stand, fand ich schnell einen guten Ersatz. Der Zusam­men­bau berei­tete keine Pro­bleme. Das Cock­pit wäre schon aus der Schach­tel gebaut sehr anspre­chend detail­liert, mit Hilfe des Spit­fire-Data­files von SAM fügte ich aber doch wei­tere Klei­nig­kei­ten hinzu, die abge­se­hen von den Gur­ten von Edu­ard Eigen­bau­ten sind. So ent­stand z.B. die Gurt­spann­vor­rich­tung aus Dräh­ten und Plastikstücken.

Vor dem Zusam­men­kle­ben der Rumpf­hälf­ten schnitt ich die Befes­ti­gungs­stel­len der Aus­puff­rohre aus, um den spä­te­ren Ein­bau des wun­der­schö­nen, aber doch nicht so ein­fach zu mon­tie­ren­den Mos­kit-Aus­puffs zu ermög­li­chen. Nach dem Ver­kle­ben des Rump­fes und dem Ein­set­zen des Cock­pits wur­den die Flü­gel und die Leit­werke auf­ge­klebt. Ver­spach­teln musste ich nichts, das sorg­fäl­tige Ver­schlei­fen der Kle­benähte war aus­rei­chend. Als Fleiß­auf­gabe schnitt ich die Posi­ti­ons­lich­ter an den Flü­gel­spit­zen aus und fer­tigte sie aus durch­sich­ti­gem Plas­tik­ma­te­rial. Nach dem Ein­kle­ben wur­den sie zurecht­ge­schlif­fen, poliert, bemalt und maskiert.

Als ers­ter Schritt der Bema­lung lackierte ich die Flü­gel­vor­der­kan­ten mit Gelb und das Rumpf­band mit Sky. Nach ent­spre­chen­der Mas­kie­rung die­ser Berei­che und der Cockpit­haube erfolgte zuerst das Vor­schat­tie­ren, dann die stan­dard RAF Dark Green/Ocean Grey/Medium Seagrey-Tarn­be­ma­lung. Die Far­ben mischte ich aus den jewei­li­gen Gunze-Grund­farbe. Die Tar­nung wurde scharf­kan­tig auf­ge­tra­gen, mit Hilfe von aus Tamiya-Band aus­ge­schnit­te­nen Scha­blo­nen. Ich ver­suchte die Far­ben nicht gleich­mä­ßig auf­zu­sprü­hen, um dem Modell ein ver­wit­ter­tes Aus­se­hen zu ver­lei­hen. Danach trug ich mit Pin­sel eine Schicht Future auf und nach dem Trock­nen ver­sah ich das Modell mit Mar­kie­run­gen. Nach anschlie­ßen­dem Lackie­ren mit Matt­lack klebte ich noch die Klein­teile (Fahr­werk, Pro­pel­ler, Antenne, Aus­puff, etc.) auf.

Das Modell stellt ein Flug­zeug des 401. Geschwa­ders dar, geflo­gen im Juli 1943 vom Kana­dier F/O Jack Sheppard.

STEYR-DAIMLER “ADGZ”

Maß­stab: 1/35
Bau­satz: MR-Models
Zube­hör: -

gebaut von: Ger­hard Strobl

Die­ser Bau­satz stammt von MR-Models und besteht mit Aus­nahme eini­ger Metall-Klein­teile aus Gieß­harz. Bei mei­nem Modell muss­ten die bei­den vor­de­ren Kot­flü­gel und zwei Türen neu ange­fer­tigt wer­den, was aber anhand eini­ger guter Bil­der aus einem Heft über die Gebirgs­di­vi­sion Prinz Eugen nicht allzu schwie­rig war. Diverse Spal­ten zwi­schen Ober- und Unter­wanne habe ich mit Ever­green Streif­chen und etwas Spach­tel­masse ver­schlos­sen. Alle ande­ren Kom­po­nen­ten die­ses Fahr­zeugs lie­ßen sich recht pro­blem­los verarbeiten.

Bei der Aus­wahl und Anbrin­gung des Zube­hörs ori­en­tierte ich mich an den bereits erwähn­ten Bil­dern. Neu ange­fer­tigt habe ich nur das Gehäuse eines Schein­wer­fers da die­ser mit offe­ner Front­ab­de­ckung dar­ge­stellt wer­den sollte, zwei Holz­rah­men mit Gur­ten für die Reser­ve­ka­nis­ter und die Befes­ti­gun­gen für das Werk­zeug. Lackiert wurde der ganze Wagen in „Ger­man Grey” von Tamiya mit ein paar Auf­hel­lun­gen in der sel­ben Farbe aller­dings mit etwas „Deck Tan“ abge­tönt. Über die­sen Grund­an­strich wurde stark ver­dünnte Ölfarbe in ver­schie­de­nen Braun­tö­nen und an unter­schied­li­chen Stel­len aufgetragen.

Bei der Mar­kie­rung mit Hilfe geätz­ter Scha­blo­nen von Edu­ard stand mir ein Fahr­zeug aus obi­gem Buch Modell. Abschlie­ßend wurde der ganze Daim­ler noch mit etwas Farb­pul­ver von CMK in den Far­ben „light Earth“ und „sandy Dust“ verstaubt.

Bergepanzer FERDINAND

Maß­stab: 1/35
Bau­satz: Ita­leri, Royal Model
Zube­hör: -

gebaut von: Ger­hard Strobl

Die­ser Umbau­satz von Royal Model besteht aus einer Resin Ober­wanne, foto­ge­ätz­ten Ket­ten­ab­de­ckun­gen und einem Kran aus Weiß­me­tall (lei­der ohne Fla­schen­zug). Als Basis­mo­dell sollte der Por­sche Tiger von Ita­leri ver­wen­det wer­den. Da ich die­ses Fahr­zeug aber nicht auf­trei­ben konnte, musste ein alter „Fer­di­nand“ der­sel­ben Marke her­hal­ten des­sen Fahr­ge­stell nach eini­gen Beschnei­dun­gen auch passte. Alle ande­ren Teile incl. der Ket­ten von Friul lie­ßen sich pro­blem­los verarbeiten.

In Eigen­re­gie habe ich noch eine Hal­te­rung für das Kran­ge­stänge in Ruhe­stel­lung, einen geöff­ne­ten Fer­di­nand-typi­schen Werk­zeug­kas­ten samt Werk­zeug und den feh­len­den Fla­schen­zug ange­fer­tigt. Bemalt wurde das Fahr­zeug dun­kel­gelb mit unre­gel­mä­ßi­gen eher ver­wa­sche­nen Fle­cken in rot­braun und oliv­grün. Dar­über habe ich stark ver­dünnte Ölfarbe in ver­schie­de­nen dunk­len Braun­tö­nen gepin­selt. Die Ket­ten wur­den mit einer Mischung aus schwarz und erd­braun lackiert und mit Stahl­farbe trockengebürstet.

Abschlie­ßend habe ich das Lauf­werk samt Ket­ten mit­tels Air­brush mit in Spi­ri­tus auf­ge­lös­tem brau­nen Farb­pul­ver überzogen.